Grace & Josephine – Eingeschneit

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Grace & Josephine – Eingeschneit
Nadine Dela
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„Grace, du bist ich und ich bin du, verstehst du, was ich meine?“

Die beste Freundin im Internet finden? Und dann soll es auch gleich noch die Seelenverwandte sein? Das ist eigentlich gar nicht möglich.
Zum Glück müssen sich  Grace und Josephine das nicht von ihren Liebsten sagen lassen.
Beiden ist nämlich genau das passiert. Durch Zufall stößt die eine auf die Internetseite der anderen und findet sich in ihr wieder, sie lernen sich kennen und lieben. Sie haben das Gefühl ihre Seelenverwandte gefunden zu haben – und das alles übers Internet. Und sie erfahren die volle Unterstützung ihrer Familien. Um sicher zu sein, dass sie füreinander das sind, was sie fühlen, wollen sich Grace und Jo an einem Dezemberwochenende in New York treffen.
Doch dann verspätet sich Grace‘ Flugzeug wegen einem Schneesturm und Josephines Zug bleibt aus dem gleichen Grund einfach mitten auf der Strecke stehen. Das sich nicht die einzigen Steine, die den beiden in den Weg gelegt werden, aber sie kommen trotz allem wohlbehalten in  New York an und machen sich auf den Weg zum Time Square, wo sie sich das erste Mal endlich gegenüber stehen werden.

Der Indie-Roman von Nadine Dela beschäftigt sich mit Freundschaft, vor allem mit der Art Freundschaft, bei der man sich blind versteht und alles so gut zusammen passt, dass man sich ohne Scham alles anvertrauen kann.
Grace und Jo haben wirklich außergewöhnlich viele Gemeinsamkeiten, aber es stellt sich heraus, dass Grace der stärkere Charakter ist. Josephine ist sehr sensibel und bei rollen auch oft die Tränen; ein bisschen zu oft für 116 Seiten, finde ich.
Nadine Dela hat einen guten Schreibstil und ich wollte immer wissen, wie es weitergeht und habe das ganze Buch auch an einem Abend verschlungen. Und trotz der Kürze gibt es in der Geschichte ganz viele tolle, aber auch überwältigende Überraschungsmomente.
Sie bezieht sich auch auf eine Thematik, die mir persönlich sehr am Herzen liegt. Als Grace und Jo durch New York schlendern, tun sie oft den Armen und Fremden Gutes, was äußerst menschlich ist und von einer Gütigkeit der Protaginistinnen zeugt, die es heutzutage nicht mehr sehr häufig gibt.
Im Großen und Ganzen ist es ein gelungenes Debüt. Der kurze Roman ist ein Buch für die Vorwihnachtszeit, ein Einstimmung auf den Winter – ein leichter Roman, der glücklich macht.
Grace & Josephine – Eingeschneit ist der erste Teil einer Reihe und ich bin schon gespannt, wie es mit den beiden weitergeht. 

Mehr zur Autorin hier
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