Arbeit, Arbeit, Arbeit…

Wie viele meiner lieben Freunde schon wissen, habe ich ja Anfang Juni meinen Ausbildungsplatz gewechselt und bin jetzt ganz glücklich in meiner neuen, um einiges größeren Buchhandlung.
Zum Ausbildungsprogramm für Einzelhandelskaufleute UND Buchhändler gehören Literaturvorstellungen. Jeder Azubi muss dann ein Buch vorstellen. Oftmals haben wir freie Auswahl, was wir lesen können, aber manchmal bekommen wir auch eine besondere Aufgabe oder eine Novität zugeteilt.
Diesmal sollen wir uns jeder einen Nobelpreisträger für Literatur aussuchen und ein Buch von diesem lesen.

Meine Wahl fiel auf Jean-Marie Gustave Le Clézio.

2008

2008

Der heute 73-jährige bekam 2008 den Nobelpreis für Literatur für „den Verfasser des Aufbruchs, des poetischen Abenteuers und der sinnlichen Ekstase, den Erforscher einer Menschlichkeit außerhalb und unterhalb der herrschenden Zivilisation.“ Seine Familie stammt aus der Bretagne, aber er hatte auch noch Vorfahren von der Insel Mauritius, er selbst hat sowohl die französische, als auch die Staatsbürgerschaft von Mauritius.
Ich werde den Roman Wüste von ihm lesen. Darin wird die Geschichte der jungen Marokkanerin Lalla erzählt, die in der Wüste lebt und eng verbunden mit der Natur aufwächst. Sie soll nun, nach den Bräuchen ihres Volkes, mit einem völlig fremden Mann verheiratet werden, aber flüchtet vor der Hochzeit…
Mehr gibt die kurze Inhaltsangabe nicht her, aber ich bin sehr gespannt, wie es so ist, denn es heißt, Le Clézio ist ein sehr poetischer Schriftsteller – genau richtig für mich!!

1989 Deutsch bei Kiepenheuer&Witsch

1989 Deutsch bei Kiepenheuer&Witsch

Und nach ein paar Recherchen ist ein weiteres Buch von ihm auf meiner Wunschliste gelandet: Revolutionen.

2006 Deutsch bei Kiepenheuer&Witsch

2006 Deutsch bei Kiepenheuer&Witsch

Mal sehen, ob ich es schaffe, Le Clézio in den nächsten drei Wochen zu lesen, ich bin nämlich grade erst ein Stück über die Hälfte von Garp und wie er die Welt sah. Aber am Wochenende habe ich zwei lange Busfahrten vor mir, da dürfte das kein Problem werden.

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2 Gedanken zu “Arbeit, Arbeit, Arbeit…

  1. Mit „Garp“ hast du dir ein tolles Buch ausgesucht, aber nicht unbedingt das Eingängigste von Irving´s Werken. Du solltest unbedingt auch „A widow for one year“ (deutscher Titel ??) lesen. Le Clezio ist ebenso empfehlenswert, wobei ich „Wüste“ auch noch nicht kenne – das werde ich bald ändern. 🙂

    • „Witwe für ein Jahr“ heißt es In der deutschen Übersetzung, wie im englischen. Ich werde es mir merken. Den Titel haben wir in der Schule vom Verlag bekommen und da hat es sich angeboten, weil ich unbedingt etwas von ihm lesen wollte.
      Auf Le Clézio bin ich sehr gespannte ich möchte unbedingt „Revolutionen“ von ihm lesen 🙂

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